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(Ähnlich dem auf dieser Website abgedruckten Beitrag "Tagebuch", gibt es die im Folgenden beschriebene Talkshow nicht. Sie ist nur ein Stilmittel, um bestimmte Inhalte darzustellen. Die Inhalte basieren jedoch auf Tatsachen.  -  A.d.R.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Talkshow

 

 

 

Guten Abend meine Damen und Herren, wir begrüßen Sie zu

unserer Sendung "Das harte Gespräch". Unser heutiger Gast ist XY, der Vorsitzende vom *** Verein.

 

Willkommen XY, oder sollten wir Sie lieber als Antisensei ansprechen.

 

Guten Abend. Also, diese Bezeichnung stammt nicht von mir.

 

Sie haben sich ja in der Vergangenheit regelmäßig selbst als Sensei bezeichnet, was veranlasst Sie zu dieser Einschätzung ?

 

Das ist aus dem Zusammenhang gerissen. Zunächst einmal bin ich es, zum anderen ist das allgemein bekannt, so dass ich es nicht extra sagen muss. 

 

Sie haben es regelmäßig betont und erst damit aufgehört, als eine bestimmte Internet Site online ging. Auf Ihrer eigenen Homepage wurden Sie bis dahin auch so angepriesen.

 

Sie meinen die Karate-Doctor Seite, damit habe ich nichts zu tun. 

Ich weiß aber, wer dahinter steckt und habe sofort Strafmaßnahmen eingeleitet. 

 

Es fällt auf, dass die Inhalte dieser Website kaum angezweifelt werden, selbst nicht von Personen, die Ihnen nahe stehen. Heftig kritisiert wird jedoch die Tatsache, dass es überhaupt gesagt wird.

 

Das, was da steht, und die Form, wie es erscheint, hat nichts mit Budo zu tun. Diese Leute stellen sich selbst außerhalb der Gemeinschaft. Es ist vollkommen unverständlich, dass so ein Schund veröffentlicht wird. Es spricht schon gegen diese Leute, dass das ganze anonymisiert ist. Es fehlt eigentlich nur noch, dass Namen genannt werden. 

 

Um auf meine Frage zurück zu kommen, warum sind Sie der Sensei ?

 

Nun, ich bin es schon seit Jahren, das ist Tradition, wir sind ein traditioneller Verein. Meine Position wurde bislang nie angezweifelt.

 

Aber warum ?

 

Warum nicht ? Wer sonst ? Einer muss es doch sein.

 

Bitte ?

 

Na ja, mhh, aber es kann ja sonst niemand tun. Ich mache die meiste Arbeit im Verein, ohne mich würde da nichts mehr funktionieren.

 

Mit Ihnen funktioniert aber auch kaum etwas. 

 

Bei mir sind sämtliche Informationen und Kontakte konzentriert. Niemand anderes weiß, was hinter den Kulissen abläuft.

 

Weil Sie im Laufe der Zeit alles an sich gerissen haben, um sich unabkömmlich zu machen. Damit haben Sie den Verein in eine katastrophale Lage gebracht und wollen dafür auch noch belohnt werden. Sie sagen "Wenn ich gehe, funktioniert nichts mehr.

Also muss ich bleiben." Das ist im Grunde genommen Erpressung,    und allein dafür fordert man Ihren Rücktritt.  

 

Wenn die Leute mich nicht mehr wollen, habe ich damit kein Problem. Ich muss das nicht unbedingt tun. Es gibt andere Vereine, in denen ich das auch mache.

 

Es wird immer wieder berichtet, dass Sie die Leute nicht informieren und potentielle Mitarbeiter bevormunden.

 

Das stimmt nicht. Die Mitglieder werden über alles informiert,

was sie wissen dürfen. Ich habe sogar öfters versucht, Leute in die Vereinsarbeit einzubinden, aber sie haben einfach nicht richtig funktioniert.

 

So wie die Autoren der Karate-Doctor Seite nicht richtig funktionieren ? Was stört Sie am meisten daran ? 

 

Wenn es diesen Leuten in meinem Verein nicht gefällt, dann sollen sie doch gehen. Das ist ein ganz normaler Vorgang. Das machen jedes Jahr Dutzende.

 

Aber das ist nicht "Ihr" Verein, das ist ein öffentlicher Verein und nicht Ihre Privatveranstaltung.

 

Was ist das für eine Art, hinter dem Rücken seines Meisters und Vorsitzenden ohne Erlaubnis zu agieren ?

 

Genau das war doch immer Ihr eigener Stil. Zudem wurde Ihnen doch wiederholt Kritik vorgetragen; das Ganze konnte Ihnen doch nicht unbekannt sein.

 

Sicher, aber danach haben sich die entsprechenden Personen ruhig verhalten. Ich versuche immer, vernünftig mit den Leuten zu reden, aber manche wollen nicht hören. Das was jetzt passiert, war bislang unvorstellbar. Es ist ein ungeheurer Skandal.

 

In der Vergangenheit haben Sie immer auf die Gleichgültigkeit, Unwissenheit und Obrigkeitsglauben der Leute gebaut. Versprechen, abwarten, aussitzen, weitermachen. Das hat lange funktioniert, bis Sie die Quittung in Form besagter Website bekommen haben.

 

Ich erwarte, dass die Gemeinschaft aller Meister, aller Offiziellen und aller Kampfsportler sich hinter mich stellt und das Geschehen aufs Schärfste verurteilt.

 

Es gibt bestimmte Wertvorstellungen, die man normalerweise mit einem Meister verbindet. Sie verstecken sich hinter dem Ansehen und dem Respekt, den andere diesem Begriff verschafft haben.

 

Indem diese Leute öffentlich machen, was in unserem Verein vor

sich geht, fügen sie dem Ansehen der Kampfkünste und jedem Meister ungeheuren Schaden zu. Das kann eine Image-Krise schlimmsten Ausmaßes zur Folge haben. Bislang konnte man darauf bauen,

dass es Tabus gibt, die niemals gebrochen werden.

 

Genau diese Einstellung haben Sie ausgenutzt, um Ihren eigenen Interessen ungestört nachzugehen.

 

Das Verhalten dieser Karate-Doctor Leute ist eine Gefahr für die ordnenden Grundfeste der traditionellen Kampfkünste, so wie sie      von mir repräsentieret werden. Das beschmutzt das Ansehen jedes Budoka. Es ist so beschämend.

 

Und Sie spekulieren auf die Empörung derjenigen, die sich nicht vorstellen können oder wollen, dass sich jemand so aufführt, wie Sie das tun. Und zusätzlich auf die Reaktion derjenigen, die ebenfalls befürchten, aufzufliegen.

 

Das mit dieser Website geht so nicht, das darf man unter keinen Umständen machen. Wem es nicht passt, der geht normalerweise

oder ordnet sich ein. Das gebietet der Anstand.

 

Der Anstand gebietet, nicht wegzusehen, wenn die Verhältnisse untragbar werden.

 

Man muss unbedingt die richtigen Prioritäten setzen. Die kleinkarierte Kritik von irgendwelchen Wichtigtuern muss sich immer der Wahrung des Ansehens der Sache als Ganzem unterordnen.

 

Ihre eigenen Ambitionen sollten sich dem unterordnen.

 

Es gibt Traditionen, an die man gebunden ist, Verhaltensweisen,

die das Zusammenleben regeln, formale Abläufe, die den Erhalt

des Systems und seiner Inhalte über Generationen sichern.

 

Und Sie missbrauchen solche Formen und Regeln, um damit nach außen Ihre pervertierten Inhalte zu verdecken und für Sie selbst Immunität abzuleiten.

 

Es ist auch eine Frage der Loyalität. In dieser Beziehung bin ich schwer enttäuscht und fassungslos, wie tief manche Leute sinken können.

 

Warum sollten denn die Leute loyal zu Ihnen sein ?

 

Weil man loyal zu seinem Sensei ist.

 

Was macht Sie denn zum Sensei ?

 

Zu einem entscheidenden Maße die mir entgegengebrachte Loyalität. Das zeigt, dass man Vertrauen in mich hat und zu mir steht. Bislang ist das nie angezweifelt worden. Aber es gibt immer wieder Verrückte,

die Stress machen. 

 

Es ist immer noch nicht klar, warum Sie der Sensei sein sollen.

 

Also, das macht doch keinen Sinn, immer wieder auf diesem Wort rumzureiten, das wird doch langsam albern. Es gibt so viele andere, wichtigere Punkte in meinem Verein. Der Begriff ist doch auch gar nicht so wichtig. Ich bin eben der Chef, genau so, wie in einem Wirtschaftsunternehmen, und das wird allgemein anerkannt.             Außerdem bin ich gewählt worden.

 

Man wird nicht zum Sensei gewählt. Und das Wort Chef ist auch fehl am Platz, dafür gelten ganz andere Kriterien. Was die Wahl zum Vereinsvorsitz betrifft, da geht bekanntlich kaum jemand hin und wenn, dann hauptsächlich nicht oder falsch informierte Mitglieder.

Und natürlich Ihre Entourage.

 

Viele Leute gehen eben nicht zur Wahl, weil sie zufrieden sind, weil sie wollen, dass alles so weiter läuft wie bisher, dass ich weitermache, weil alles so gut funktioniert. Eine niedrige Wahlbeteiligung bestätigt so meinen Führungsanspruch; eigentlich bräuchte man überhaupt keine Wahlen mehr.

 

Einige Aussagen einer Umfrage zu diesem Thema lauten, ich zitiere, "Es ist mir zu blöde, daran teilzunehmen.", "Zeitverschwendung", "Die machen doch, was sie wollen.", "Es ändert sich nichts." etc. etc.

 

Das sind Einzelfälle. In einem großen Verein kann man es eben nicht jedem recht machen.

 

Stichwort "Großer Verein". Die offizielle Mitgliederzahl ist aaa,

Kenner des Vereins schätzen die wirkliche Zahl auf bbb, das ist etwa ein Viertel davon. Und nach Erscheinen der Karate-Doctor Seite wurde die offizielle Mitgliederzahl von Ihnen um 50 Personen reduziert.

 

Wir sind einer der größten Vereine im Land. Ich habe seit langem als einziger Zugang zu allen Unterlagen und kenne die Zahlen.

 

Wie setzt sich denn die Vereinsstruktur zusammen ?  Sie können doch nicht abstreiten, dass Kinder, Anfänger und Karteileichen den größten Teil ausmachen. Von Buchungstricks ganz abgesehen.

 

Nun, wir haben viele Kinder und Anfänger, das spricht für unsere exzellente Nachwuchsarbeit und den guten Ruf des Vereins. 

 

Diese demographische Struktur gibt es doch schon seit über zehn Jahren. In diesem Zeitraum müssten die Kinder älter geworden sein und die Anfänger im Fortgeschrittenen-Lager. Die Oberstufe Ihres Vereins ist aber sehr klein und es kommen kaum Leute dazu. Und von den ehemaligen Kindern fehlt jede Spur.

 

Es ist ganz normal, dass viele Leute anfangen und nur ein geringer Teil davon weitermacht.

 

Das ist prozentual gesehen richtig. Aber bei einem besonders großen Verein müsste auch der absolute Teil der Leute, die weitermachen, besonders groß sein. Er ist aber besonders klein. Die meisten neuen   Mitglieder Ihrer Oberstufe sind aus anderen Vereinen gekommen oder haben nach langjähriger Pause das Training wieder aufgenommen.

 

Das stimmt so nicht. Gerade in der letzten Zeit habe ich die Oberstufe gezielt vergrößert.

 

Laut den uns vorliegenden Berichten gelingt es bei Ihnen kaum jemandem, über das Niveau, und ich betone inhaltlich gesehen,

eines Violettgurtes hinauszukommen. Ihr Trainingsbetrieb ist auf das Anwerben neuer Mitglieder und bei der Stange halten von Anfängern und Kindern abgestellt. Trainer haben Sie auch kaum. Das ist äußerst merkwürdig für einen eingesessenen und großen Verein.

 

Wir haben viele Trainingseinheiten und es ist eben schwierig,   geeignete Trainer zu finden.

 

Da haben Sie gerade eine Formulierung gewählt, die der Wahrheit     wohl sehr nahe kommt, geeignete Trainer. Denn unter den wenigen qualifizierten, die Sie haben und die es machen könnten und auch wollen, sind ja wohl einige, die nicht geeignet sind, weil sie Ihnen gegenüber kritisch eingestellt sind.

 

Aber Sie erwarten doch nicht im Ernst, dass ich Leute für mich arbeiten lasse, die nicht die gleichen Ziele haben wie ich. Das würde niemand tun.

 

Und weil Ihnen das qualifizierte Personal ausgeht, machen Sie Leute  zu Trainern, die zwar nicht qualifiziert sind, aber geeignet,              weil sie tun, was Sie verlangen und Ihnen nicht gefährlich werden; Leute, die Sie selbst wiederholt in der Öffentlichkeit als  *** und *** bezeichnet haben. 

 

Das stimmt so nicht. Das ist aus dem Zusammenhang gerissen. Es hat in der Vergangenheit mit bestimmten Personen Diskrepanzen gegeben, die aber nicht mehr im Vordergrund stehen. Und die Leute haben sich auch verändert. Sie haben sich gebessert und man sollte ihnen eine Chance geben, sie aufbauen, fördern und in den Verein integrieren.

 

Es ist doch merkwürdig, und da gibt es dokumentierte Fälle, dass in dem Moment, wo Sie erkennen, dass bestimmte Personen Ihnen nützlich sein können, diese von heute auf morgen ihre schlechten Eigenschaften ablegen, zu liebenswerten Charakteren mutieren und ungeheure Qualifizierungssprünge vollziehen.

 

Das will ich nicht so gesehen haben. Man muss sich arrangieren und darf nicht die übergeordneten Ziele aus dem Auge verlieren. Eine gute Atmosphäre im Verein ist außerordentlich wichtig. Wenn man Leute verärgert, spricht sich das rum und verursacht nur unnötige

Spannungen. Ich will immer, dass eine gute Stimmung herrscht, dann bleiben auch alle im Verein, selbst wenn sie nicht mehr zum Training kommen.

Sie erwähnten gerade Ziele. Was sind Ihre Ziele im Vereinsbereich ?

 

Es geht vor allem darum, den Verein zu vergrößern und stärker zu machen. Dabei unterscheiden wir uns von anderen Vereinen durch intensive Nachwuchsarbeit. Ganz wichtig ist mir als Sensei auch der Ruf des Vereins. Jeder soll mit Stolz sagen können "Ich komme vom ***." Und wir sind auch sehr beliebt. Wir richten viele Turniere und Lehrgänge aus. Die Leute kommen von überall her.

 

Nur nicht aus Ihrem eigenen Verein.

 

Ja, das stimmt nicht. Das ist aus dem Zusammenhang gerissen. Es nehmen natürlich nicht alle Mitglieder an den Veranstaltungen teil.

 

Wenn nur ein kleiner Teil Ihrer offiziellen Mitglieder teilnehmen würde, hätten Sie volles Haus. Aber in der Realität müssen Sie doch die Hunde zum Jagen tragen.

 

Die Mitglieder sind eben von unserem eigenen tollen Vereinsleben und Training verwöhnt und da ist es besonders schwer, sie zu weiteren Tätigkeiten zu motivieren. 

 

Die Mitglieder sind von Ihrem Vereinsleben und Training verzogen

und haben überhaupt keine Perspektive.

 

Ich bringe selbstverständlich immer genug meiner Leute zu den Lehrgängen mit.

 

Ihre normalen Trainingseinheiten werden doch auch kaum besucht, wieviele passive Mitglieder haben Sie eigentlich ?

 

Na ja, es kommen eben nicht immer alle zum Training. Es gibt ja

auch noch die Lehrgänge, die sind immer gut besucht.

 

Um den ein oder anderen zu den Lehrgängen zu locken, lassen Sie doch Ihr reguläres Training vorher ausfallen.

 

Man darf auch nicht zu viel Druck ausüben, sonst haben sie keinen Spaß und treten aus.

 

Noch einmal zu Ihren Zielen. Was Sie sagen, zielt darauf ab, den Verein als Institution zu stärken, die Mitglieder sind dabei nur Mittel zum Zweck. Und bei dem Ruf geht es ja wohl um Ihr eigenes Prestige. Und als drittes behaupte ich, dass es nicht die vorrangige Aufgabe eines Vereins ist, und auch nicht die Ihrige als Vorsitzender, Trainingseinheiten und Veranstaltungen für auswärtige Leute zu organisieren. 

 

Die Lehrgänge sind selbstverständlich in erster Linie für meine

eigenen Leute da. Natürlich repräsentieren sie auch den Verein und den Verband. Wenn mein eigener Einsatz dabei anerkannt wird,

nehme ich das gerne als Bestätigung meiner Anstrengungen.

 

Sie meinen die Arbeit der Leute, die sich abmühen und oft in buchstäblich letzter Minute die Karre aus dem Dreck ziehen;            die Ihre Planungs- und Ausführungsmängel ausbügeln dürfen.

 

Es gibt so viele Sachen, die ich machen muss. Ich muss mich ja um alles selbst kümmern, sonst läuft nichts, so wie ich es will.

 

Das geht doch schon von Anfang an so. Bei Ihnen funktionieren doch die einfachsten Dinge nicht richtig.

 

Also, ich mache das schon lange Zeit und es gibt überhaupt niemanden, der mich ersetzen könnte, der weiß, was ich alles

so tue und das übernehmen könnte.

 

Kommen wir nochmal auf Ihre Aussage zurück, dass Sie sich als Chef verstehen, wie in einem Wirtschaftsunternehmen. Wie soll man sich das konkret vorstellen ?

 

Ja genau. Ich bin verantwortlich für Veranstaltungen, Finanzen, Werbung, Mitarbeiter, Buchführung, Training, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen.

 

Und für die Zensur der Vereinszeitung, die Sie ja wohl als Ihr persönliches Mitteilungsorgan ansehen.

 

Bislang hat sich noch niemand über nicht erschienene Beiträge aufgeregt, außer die wenigen, die davon wussten.

 

Ein Grund oder zumindest Anlaß, ich hoffe, dass wir darüber in einer der nächsten Sendungen vom Gründer der Karate-Doctor Website  näheres erfahren werden, also ein Auslöser für diese Website ist doch wohl, dass Sie einen Artikel von *** über *** nicht abdrucken wollten und monatelang kommentarlos ignoriert haben. Und der betreffende Artikel, er ist mir selbst bekannt, ist, im Vergleich zu dem, was danach kam, noch relativ gemäßigt. 

 

Das wurde in der Vergangenheit immer so gemacht, wir wollen keinen Aufruhr. In dem Artikel steht nur Unsinn drin. Ich habe auch gar nicht verstanden, worum es überhaupt geht und was das ganze soll.           Wer wissen will, warum sein Beitrag nicht veröffentlicht wird,

kann ja nachfragen.  

 

Und um den Rest der Welt vor diesem "Unsinn" zu schützen, haben Sie auf Ihrer Vereinswebsite das Diskussionsforum und das Gästebuch abgeschafft, nachdem dort auf die Karate-Doctor Website hingewiesen wurde und die Leute angefangen haben, darüber zu reden.

 

Ich habe meine Website nach neuesten medienspezifischen Gesichtspunkten umändern lassen. Die Termine unserer beliebten Veranstaltungen können dort eingesehen werden.

 

Solche Foren und auch Vereinszeitungen sind dazu da, um Dinge zur Sprache zu bringen. Aber es benötigt ja gar nicht einmal kontroverser Themen und scharfer Formulierungen, damit Ihre Verbote einsetzen. Da gab es zum Beispiel den eigentlich harmlosen Bericht über *** und den Artikel zum Thema ***. 

 

Dabei muss man auch die Wirkung auf den Verein berücksichtigen.  Bislang war alles ruhig. Gerade jetzt, wo wir eine ganz große Veranstaltung, nämlich ***, planen. Und auf mein Image, die Darstellung des Vereins nach außen, muss man auch achten.

Was sollen die Leute denn denken, wenn sie so etwas lesen.   

 

Sie wollen sich mit einem Informationsvakuum vor gefährlichen Einsichten schützen. Bei Versammlungen weigern Sie sich doch auch, über unangenehme Dinge zu reden.

 

Ich repräsentiere den Verein und habe eine Vorbildfunktion.            Niemand darf auf die Idee kommen, dass ich den Verein nicht unter Kontrolle habe.

 

Da möchte ich mal eine These in den Raum stellen. Sie wurde

von mehreren Mitgliedern Ihres Vereins unabhängig voneinander formuliert. Diese besagt, dass Sie sich nur solange auf dem Posten als Vorsitzender halten können, solange es im Verein keine Öffentlichkeit gibt, solange den Mitgliedern nicht klar ist, was sich wirklich abspielt. 

 

Ich brauche niemandem etwas zu erklären. Wem es in meinem Verein nicht gefällt, der kann doch gehen. 

 

Wo Sie gerade Ihre kommende große Veranstaltung erwähnen. Die erfordert viele Helfer. Und Sie haben ganz alleine entschieden, dass diese Sache durchgeführt werden soll.

 

Es gibt eine natürliche Hierarchie und einer muss die Entscheidungen treffen. Selbstverständlich tragen die Angestellten die Pläne des Chefs mit.

 

Sie haben die Vereinsmitglieder vorher nicht einmal gefragt, was sie davon halten.

 

Das wird eine ganz große Veranstaltung. Da müssen sich alle engagieren, damit ich mich nicht blamiere.

 

Sie haben, wie es Ihre Art ist, im Verborgenen agiert, haben lamentiert, intrigiert, sich durchgewunden und schließlich die Leute vor vollendete Tatsachen gestellt.   

 

Es gibt viele Mitglieder, die mithelfen könnten und auch schon jetzt

bei den Vorbereitungen aktiv beteiligt sind. Da habe ich noch keinerlei ernsthafte Beschwerden gehört.  

  

Nein, weil es offenbar Leute gibt, die Ihnen hörig sind. Öffentlich sagen die nichts.    

 

Es ist eine Frage des Respektes. Die Leute wissen eben, wie man sich anständig benimmt.

 

Warum sollten denn die Leute Respekt vor Ihnen haben ?

 

Weil man Respekt vor seinem Sensei hat.

 

Was macht Sie denn zum Sensei ?

 

Zu einem entscheidenden Maße der mir entgegengebrachte Respekt. Das zeigt, dass man mich respektiert und meine Führung anerkennt.     Bislang ist das nie angezweifelt worden. Aber es gibt immer wieder kranke Spinner, die nicht mitziehen wollen.

 

Es ist doch nicht zu übersehen, dass Sie sich ständig die Etiketten  Sensei, Chef und Vorsitzender anheften, um dann automatisch

mit den damit verbundenen Qualitäten gleichgesetzt zu werden.

Einige Personen glauben nun fälschlicherweise, dass das alles auch

auf Sie zutrifft.

 

Wenn sie es nicht wollten, würde mir doch keiner helfen. Es ist doch alles freiwillig. Ich bin eben sehr beliebt. Aber es gibt eben immer noch Leute, die wissen, was sich gehört und wie man sich seinem Meister gegenüber verhält.

 

Sie verstecken sich hinter Verhaltensweisen und Werten, die Sie selbst konsequent mißachten.

 

Solche Veranstaltungen sind auch ganz wichtig für den Verein und   den Verband. Da stehen alle Funktionäre hinter mir. So etwas  durchzuführen ist eine große Ehre und zeugt von dem Vertrauen,

das man in mich hat. Es bestätigt auch das hohe Niveau, das ich in meinem Verein erreicht habe.

 

Wenn schon die Mitglieder im Verein die wirkliche Lage nicht erkennen, dann ist es für Außenstehende noch schwieriger. Die sehen nur irgendwelche offiziellen Zahlen und Ihre Versprechungen und Werbesprüche, aber nicht, was dahinterstckt.

 

Diese und nachfolgende Veranstaltungen sind sehr wichtig für die Stärke und den Einfluss des Vereins und des Verbandes.

 

Da möchte ich die Aussage eines intimen Kenners des Vereins zitieren: "Solch eine Veranstaltung, in dieser konkreten Situation, mit jemandem wie XY als Vorsitzenden, schadet dem Verein in der Zukunft und hat ihm in der Vergangenheit bereits schweren Schaden zugefügt. Um nach Außen und, interessanterweise, auch nach Innen die Illusion einer heilen und authentischen Welt zu erzeugen, wurde konsequent Quantität vor Qualität gesetzt und all diejenigen Inhalte und Wertvorstellungen der Kampfkünste verworfen, die dem Wachstum des Vereins und der Position von XY entgegenstehen." Zitat Ende. Und solche oder ähnliche Aussagen hört man laufend und jedesmal angereichert mit konkreten Beispielen.  

 

Das sind persönliche Einzelaussagen von Personen, die nicht die gleichen Ziele haben wie ich. Solche Leute sind für den Verein nicht tragbar.

 

Betrachten wir nochmal Ihre Rolle als "Chef eines Unternehmens". Nach der Vorankündigung unseres heutigen Themas haben wir viele Zuschaueranfragen erhalten. Beispielsweise geht es da um den "Großen Spiegel in der *** Halle". Wie vertreten Sie als "Chef" diese Investition ?

 

Ja natürlich. Den haben wir vor einiger Zeit angeschafft. Ein hochwertiges Produkt, groß, bruchsicher und außerhalb des Trainingsbetriebes durch eine Plane geschützt.

 

Der Spiegel führt insgesamt ein ausgesprochen ruhiges Leben, nicht wahr ?

 

Wie meinen Sie das ?

 

Das soll heißen, dass er sich die meiste Zeit hinter genau dieser Plane langweilt, weil er kaum Verwendung findet, da in dieser Halle wenig Training stattfindet und selbst wenn, er kaum sinnvoll eingesetzt wird. So etwas bezeichnet man als wirtschaftliche Fehlinvestition. 

 

Der Spiegel musste schließlich irgendwo angebracht werden und diese Halle war eben am geeignetsten.

 

Warum haben Sie ihn denn in erster Linie angeschafft ? Unseren  Informationen zufolge ist damals dafür der größte Teil des Vereinsvermögens draufgegangen. Und hinterher wollten Sie allen Ernstes noch Spenden der Mitglieder dafür sammeln.

 

Das ist so lange her, das interessiert niemanden mehr.

 

Man hätte doch auch andere Dinge kaufen können, von denen mehr Leute etwas haben.

 

Es ist vollkommen korrekt gelaufen. Laut Satzung und Vorschriften sind die Vereinsgelder so zu investieren, dass es dem Verein zugute kommt.

 

Wer hat das denn entschieden ? Ist es nicht so, dass der Vorschlag, diesbezüglich eine Mitgliederbefragung durchzuführen, von Ihnen abgewürgt wurde ?  

 

Das wurde nach öffentlicher Meinungsbildung von der Mehrheit der entscheidungsbefugten Mitglieder beschlossen.

 

Im Klartext: Sie haben das hier und da mal schönfärberisch erwähnt, ohne alle wichtigen Fakten mitzuteilen, und dann ganz allein entschieden.

 

Es lag in meinem Verantwortungsbereich und war formal einwandfrei.

 

Ein anderer Aspekt bezüglich der Aussage "Chef eines Unternehmens" ist die Frage nach Arbeitsverträgen und Entlohnung. Und wer hat Sie überhaupt eingestellt ?

 

Es gibt im Verein keine Arbeitsverträge, alle Zahlungen sind Kann-Leistungen.

 

Ihr großes Ziel ist doch wohl, von diesen Aktivitäten leben zu können. Und eines der Ziele auf dem Weg dorthin besteht darin, die Kann-Leistung der Entlohnung im Verein für Sie selbst in einen Anspruch umzuwandeln, sprich vom Verein fest angestellt zu werden.

 

Mmhh, ich weiß gar nicht, ob das überhaupt möglich ist und beschäftige mich damit auch nicht weiter.

 

Ein Bekannter von Ihnen, der *** aus ***, ist schon seit Jahren

bei seinem Verein angestellt. Und Sie wurden ausführlich darüber informiert.

 

Unsere derzeitige Satzung sieht so etwas wahrscheinlich gar nicht vor. Das muss auch nicht sein. Ich werde regelmäßig mit überwältigender Mehrheit sozusagen als Chef wiedergewählt.  

 

Da sind wir wieder bei den Vereinsversammlungen. Bei diesen Veranstaltungen erscheinen erfahrungsgemäß weniger als 10% der Mitglieder. Mit der Mehrheit von diesen wenigen Prozenten sind Sie gewählt worden.

    

Wenn die Leute mich nicht mehr wollen, können sie ja jemanden anderes wählen oder den Verein verlassen.

 

Und mit dem Hinweis auf diesen Verein protzen Sie auch im Umland

und bei *** und ***. Und ziehen da die gleiche Masche ab.

 

In erster Linie geht es doch darum, dass die Leute sich körperlich betätigen und Spaß haben, dass sie überhaupt etwas tun.

 

Wenn man Ihre Ambitionen fortschreibt, kommt man zu dem            perversen Zustand, dass letztendlich einige wenige nicht informierte Leute und Ihre Vasallen nicht nur das Geschehen im Verein bestimmen, sondern auch von *** und ***.

 

Man muss heutzutage auch die Ware Kampfkunst den Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher anpassen. Von einem Verein ohne Mitglieder hat man doch nichts.

 

Wie wäre es, wenn Sie den "Verbrauchern" eine ehrliche Produktbeschreibung geben würden. Wenn Sie klarmachen, dass Sie eine Freizeitaktivität anbieten, die äußerlich an Budo angelehnt ist, aber den Spiel-, Spaß- und Geselligkeitsaspekt betont, dass bei Ihnen der geistige Hintergrund irrelevant ist und Ihre Graduierungen nichts mit Fähigkeiten zu tun haben.

 

Na ja, vielleicht, das darf man auch gar nicht so eng sehen. Es gibt ja immer Unterschiede zwischen Theorie und Praxis. Und die Dinge entwickeln sich auch weiter, man kann sich dem Fortschritt nicht entgegenstellen. Aber wenn man das so offen sagen würde, könnten Zweifel aufkommen, auch nach außen und die Leute verbinden ja mit den traditionellen Begriffen etwas und mit den Gürteln und wollen auch, dass das mit ihnen selbst verbunden wird. Wenn sie erst einmal im Verein sind, wird schon klar, wie das wirklich läuft und dann kümmere ich mich um sie, und dann bleiben sie auch bei mir. Aber dann tauchen irgendwelche Idioten auf, die den Frieden stören und die Stimmung verderben.

 

Wenn Sie dann noch Ihre eigene Rolle als Übungsleiter und Animateur entsprechend klar stellen, würde ein Großteil der Kritik sicher schnell verstummen.  

 

Also, das ist auf keinen Fall möglich. Wir sind doch ein traditioneller Verein. Ich bin meiner Rolle als Sensei verpflichtet und muss Traditionen und Werte pflegen. Die Achtung dem Meister gegenüber steht im Vordergrund und muss immer gewahrt bleiben.

 

Die Kritik richtet sich ja nicht gegen die Sache an sich, sondern gegen  Fehlverhalten und Missbrauch.

 

Diese Leute sind doch gar nicht glaubwürdig. Die werden doch nur aktiv, weil sie mich ablösen wollen.

 

Die Personen, die Sie meinen, haben öfters klar gemacht, dass ihre Motivation ist, auf Missstände aufmerksam zu machen und Sie abzuschaffen, und nicht etwa, um einen Posten einzunehmen.

 

Da sehen Sie mal, mit wem wir es zu tun haben. Diese Leute sind doch gar nicht glaubwürdig. Sie weigern sich, selbst aktiv zu werden und die Verantwortung zu übernehmen. 

 

Betrachten wir noch einmal Ihre Rolle als "Chef". Stichwort Mitarbeiterführung. Hier habe ich eine Liste mit Beschwerden vorliegen, nach der Sie sich aufführen wie ein frühkapitalistischer       *** Patriarch, der die Leute *** und ***.

 

Das stimmt nicht und ist außerdem privat. Wenn es wirklich so wäre, würde doch keiner mehr etwas für mich tun. Ich stehe jeder Kritik vollkommen offen entgegen. Es hat sich aber auch niemand bei mir über mich beschwert. Was ... machen Sie da ... Hände weg von der Liste, die bekommen Sie nicht. Als Chef muss ich eben manchmal etwas härter agieren, um meiner Verantwortung gerecht zu werden, um, so zu sagen, mein Unternehmen am Markt zu behaupten.

 

Kommen wir zu einem anderen Thema. Es gibt Gerüchte, dass Sie wegen irreführenden Angaben auf Ihrer Website Abmahnungen und Unterlassungsklagen zu erwarten haben. Unter anderem geht es da       um die angegebene Mitgliederzahl und die Behauptung, dass Sie traditionelle Kampfkunst trainieren.

 

Es gibt immer Leute, die neidisch sind und Gründe konstruieren,      um einen anzugreifen. Das entspricht nicht der Tradition. Wir sind doch kein Wirtschaftsunternehmen, sondern ein allgemeinnütziger Sportverein.

 

Sie sagen Tradition. Seit wann gehört es zur Tradition, Graduierungen zu verschenken und eine Spaßkultur zu etablieren.

 

Das stimmt überhaupt nicht. Es gibt selbstverständlich Prüfungen.    Was soll ich denn machen, die Leute etwa durchfallen lassen ?

Das geht doch nicht, dann hören sie auf zu trainieren und treten womöglich aus dem Verein aus. Und ich werde bei *** und beim Verband unbeliebt. Die Leute mögen es nicht, wenn sie durchfallen. Und ich fühle mich dann auch nicht gut. Und ich achte darauf, dass die Prüflinge sich anstrengen. Wenn sie sich bemühen, sollte der Einsatz auch belohnt werden.

 

Graduierungen sind für Sie doch in erster Linie ein Werkzeug, um den Verein auf dem Papier groß erscheinen zu lassen und sich selbst beliebt zu machen.

 

Das darf man so nicht sehen. Das ist aus dem Zusammenhang gerissen. Manchmal sind bestimmte Leute eben noch nicht ganz so weit fortgeschritten, aber wenn sie sich bemühen und engagiert sind oder keine Lust mehr haben, gibt man ihnen eine höhere Graduierung zur Motivation, damit sie da dann reinwachsen können.

 

Sicher, diese Methodik ist bekannt und durchaus bewährt. Nur wird das Übergraduieren mit anschließendem Reinwachsen normalerweise in Ausnahmefällen praktiziert, bei Ihnen jedoch ist es die Regel. Manche Leute werden ja geradezu zwangsgraduiert, man spricht von    "Stopfgraduierung". Und wenn jemand nach einiger Zeit noch nicht seinen Grad auf Bewährung erreicht hat, geben Sie ihm wieder eine höhere Graduierung, und wieder und wieder. Bis die Leute aberwitzig überbewertet sind.

 

Das sollte man so nicht sehen. Das wird von den meisten auch

anders empfunden. Aber irgendwelche Spinner machen Stress und verunsichern die Leute. Ich habe das bislang immer geregelt. Da mu man ganz diplomatisch vorgehen und nach einiger Zeit beruhigt sich die Lage wieder.

 

Was sagen Sie denen eigentlich, wenn ihnen irgendwann einmal klar wird, wie sie jahrelang für dumm verkauft wurden ?

 

Mmhh, ja, die Leute sind gerne im Verein und wenn es Probleme gibt, regele ich das schon, wir wollen keinen Ärger, ich habe viele Fans und unsere Veranstaltungen kommen immer gut an.

 

Was Sie da aufziehen, kann man doch wohl am treffendsten als Budo-Discounter bezeichnen, McBudo, Schnellgraduierung mit Papptechniken und künstlichem Aroma. Anspruchslos in der Herstellung, bequem zu konsumieren. Für den Moment ein angenehmes Gefühl, aber auf Dauer ohne großen Nährwert und Mangelerscheinungen sind garantiert.

 

Der Mehrheit macht es Spaß, es wird auch nichts anderes verlangt.

 

Weil die Leute keine richtigen Vergleichsmöglichkeiten haben, denken sie, dass es so sein soll.

 

Die Zeiten haben sich geändert. Wenn man heutzutage traditionelle Kampfkunst betreiben will, muss man sie sehr stark verändern und an die Wünsche und Bedürfnisse der Leute anpassen. Das ist nicht meine Entscheidung, das machen andere auch und das muss man akzeptieren und mitmachen, wenn man mitreden will. Es ist eben so. Das ist nicht zu ändern. Es muss doch Spaß machen und wenn die Leute dabei bleiben, machen sie weiter. 

 

Wissen Sie, der Tenor ihrer Argumentation ist doch so,           wie wenn jemand eine Bank ausraubt und das damit rechtfertigt,       dass ja schließlich die Kriminalitätsrate so hoch sei.

 

Unsere Lehrgänge sind immer gut besucht. Das ist eine gute Möglichkeit, Leute zu treffen und Dinge zu bereden. Unsere Feiern kommen auch gut an.

 

Bei grundlegenden Fragen können Sie sich nicht hinter irgend jemandem oder irgend etwas verstecken. Sie selbst haben zu verantworten, was Sie tun.  

 

Man darf die organisatorische Einheit aller Kampfsportler nicht gefährden, das ist ganz wichtig. Eine Spaltung schwächt den Verband. 

 

Verein und Verband sind Mittel zum Zweck, zur Ausbildung, zum Wohl der Mitglieder, nicht umgekehrt.

 

Unter meiner Führung ist der einheitliche Rahmen garantiert. Natürlich muss man sich arrangieren und Kompromisse eingehen, das gehört dazu.     

 

Wenn man mit entscheidenden Dingen nicht einverstanden ist, versucht man sie zu ändern oder lässt sie zumindest bleiben.               Sie hingegen machen munter mit und vertreten mittlerweile                die Spitze der Dekadenz.

 

Früher habe ich auch mal daran gedacht, etwas zu kritisieren, aber so kommt man nicht weiter; da stellt man sich nur ins Abseits. Ich kann mich doch nicht gegen den Trend stellen, dann verliere ich mehr Mitglieder als ich gewinnen würde.

 

Eine wichtige Aufgabe eines Meisters ist es, die wesentlichen Werte hochzuhalten und vorzuleben, und nicht irgendwelchen Trends nach dem Munde zu reden.

 

Vielleicht ändert sich der Trend ja mal wieder, dann mache ich das auch anders, die Nörgler werden ruhig sein und ich bin immer noch Sensei und Vereinsvorsitzender. Aber jetzt ist es so, wie es ist, und

das wird auch akzeptiert.   

  

Um noch einmal den Wirtschaftsvergleich zu bemühen: Sie sollen qualitativ hochwertige Budoka produzieren und keine Vereinsstatistiken mit formal übererfüllten Jahresplänen schönen.

 

Man kann nur immer wieder an die Vernunft der Mitglieder

appellieren. Wenn irgendwelche uneinsichtigen Spinner nicht

mitmachen, ist das unverantwortlich. Meine Stellung ist bislang nie angezweifelt worden. Selbst Leute von außerhalb setzen mich mit

dem Verein gleich. Ich bin der Sensei. Es kann nur einen geben.

Es ist vollkommen unverständlich, wie intelligente Menschen das

nicht akzeptieren. 

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Wir könnten sicher noch Stunden weitermachen,

viele Themen wurden nicht angesprochen,

aber jetzt ist unsere Sendezeit leider um.

 

XY, wir bedanken uns für das Gespräch.

 

Meine Damen und Herren, wir würden uns freuen,

Sie auch bei der nächsten Sendung zu begrüßen.

 

Bis dahin - Auf Wiedersehen.

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Wollen Sie nicht bei mir trainieren ? Kontakte zu den Medien sind uns immer willkommen. 

Ich eigne mich auch sehr gut dazu, gesponsert zu werden.

 

Nein !

 

 

 

 

 

 

 

© 2005 GNM

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